Rundreise Luxemburg/Belgien/Frankreich

Am 01.05.2026 trafen sich 7 Wohnmobile mit 13 Teilnehmern im Campingplatz Les Cigognes (Die Störche) in Schlettstadt.
Eberhard Utz hatte eine vielversprechende, abwechslungsreiche Reise ausgearbeitet.

Zuerst ging die Fahrt nach Mettlach, wo es über einen Baumwipfelpfad die Saarschleife zu sehen gab. Weiter war ein interessanter Abstecher nach Schengen in Luxemburg auf dem Programm, wo 1985 das Schengener Abkommen unterzeichnet wurde, das die Schaffung eines grenzenlosen Raums für Personen- und Warenverkehr in den EU-Staaten regelt. So gibt es jetzt keine Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der Staaten mehr.

Als nächstes Luxemburg, das eine einmalige Stadt ist, in der sich Vergangenheits- und Gegenwartsarchitektur perfekt ergänzen, zusammen mit großen grünen Flächen, einem kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr und einem Stadtflughafen.

Eine Wanderung im Müllertal mit dem Schloss Bourscheid und dem Dorf Esch-Sauser und seiner Burgruine komplettierten den Aufenthalt in Luxemburg.

Der erste Stopp in Belgien führte die Teilnehmer in die mittelalterliche Abtei Orval, die beliebte Käse- und Biersorten produziert. Dann stand Bouillon mit der eindrucksvollen auf drei Felsklippen stehenden Mittelalterfestung, das älteste Feudalrelikt Belgiens (erwähnt 988), auf dem Programm.

Ein besonderes Erlebnis war das schöne Dorf Han sur Lesse in den Ardennen. Abtauchen bei einer 1,4 km langen Wanderung in der größten Grotte Belgiens mit Stalagtiten und Stalagmiten. Nun fuhren die Teilnehmer nach Dinant an der Maas, wo Herr Sax das Saxophon erfunden hatte und nach Namur mit seiner mächtigen Citadelle. Da beim Besuch des Schiffshebewerkes in Thien nicht alle teilnehmen konnten, weil das Hebewerk für eine Besichtigung momentan außer Betrieb ist, war ein Kurzbesuch am Denkmal von Waterloo möglich.

Das nächste Ziel war die Hauptstadt Belgiens Brüssel. Hier standen eine Stadtrundfahrt mit den Sehenswürdigkeiten wie das Atomium, Manneken pis, Europaparlament, Wandcomiks, viele Weltkulturerbe-Gebäude und die Krönungskathedrale an. Dazwischen konnte man sich je nach Geschmack, über den man trefflich debattieren kann, mit einer Portion Fritten stärken.

Beim Besuch von Gent gab es großes Staunen über die Schokolatiers, die sich auf wenigen 100 Metern in der Innenstadt aneinander reihten. Hier treffen massive Kirchen und unzählige historische und geschichtliche Gebäude zusammen mit einer Graffity Street.

In Brügge musste man sich durch ein Chaos an Fußgängern, Fahrradfahrern und Pferdekutschen drängen um einen Eindruck von der Stadt mit den schönen Kanälen und dem großen Marktplatz mit alten Häusern zu bekommen.

In Oostende konnte die Gruppe bei purem Sonnenschein die schöne Kathedrale und Streetgemälde bewundern. Besonders beeindruckt hat das Arbeitsschiff  „Vole au vent“ im Hafen mit seinem unglaublich großen 1500t Kran.

Und in Frankreich angekommen konnten die Teilnehmer in Boulogne sur Mer ein riesiges Aquarium mit dem größten Becken Europas und einer tollen Seelöwenshow besuchen. Weiter ging es nach Étretat mit der imposanten Kreidefelsküste. Der Wettergott war jetzt auch wohlgestimmt, sodass es endlich möglich war im Freien in geselliger Runde sich über die Erlebnisse auszutauschen.

Die Fahrt führte über Rouen (Hauptstadt der Normandie) mit seiner Kathedrale und den Gärten von Monet in Giverney, wo die Wartezeit zur Besichtigung leider zu lange war, nach Compigne. Dort wurde am 11.11.1918 das Waffenstillstandsabkommen zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich und Großbritannien unterzeichnet.

Der letzte Stopp in Frankreich war Luneville mit dem Schloss und dem wunderschönen Schlosspark.

 

In Deutschland angekommen, war Staufen der erste Ort, wo die Teilnehmer bei gutem Essen und einem gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer die interessante Reise revuepassieren lassen konnten.